| CHE-Studienkredit-Test 2008 |
Projekttyp: Projektpartner: Eigenprojekt
Laufzeit:
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1/2008 - 12/2008 (abgeschlossen) |
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| Zielsetzung |
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| Jährlich aktualisiert werden Studienkreditangebote gelistet, verglichen und aus Studierendensicht bewertet. |
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| Projektansatz |
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Das CHE hat 2008 zum dritten Mal den CHE-Studienkredit-Test mit einer differenzierten und ausführlichen Übersicht über die existierenden Studienkredit-/ Beitragsdarlehensangebote in Deutschland veröffentlicht.
Die ersten beiden CHE-Studienkredit-Tests sind bei Anbietern, Nachfragern und Medien auf enormes Interesse gestoßen. Die Neuauflage stellt erneut Studierenden und Studieninteressierten die verschiedenen aktuellen Angebote zur Studienfinanzierung per Kredit im Detail vor und arbeitet die jeweiligen Vorteile für verschiedene Studierendengruppen heraus. |
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| Projektinhalte |
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| Der CHE-Studienkredit-Test 2008 wurde erneut in Kooperation mit der Financial Times Deutschland erstellt. Er bietet konkrete Hilfestellung für die Entscheidung, ob ein Kredit notwendig ist und wenn ja, welcher in Frage kommt. Er ist unter www.che-studienkredt-test.de als Kurzübersicht und Langfassung kostenlos herunterzuladen. Kernergebnisse wurden zuerst in der FTD vom 4. Juni 2008 veröffentlicht. |
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| Ergebnisse |
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Über 110.000 Studienkredite für Lebenshaltungskosten und Studienbeiträge wurden 2007 in Deutschland vergeben. Die Ergebnisse des CHE-Studienkredit-Tests 2008 zeigen, dass sich Studienkredite in den letzten Jahren zu einer festen Größe der Studienfinanzierung entwickelt haben. In Ergänzung der herkömmlichen Finanzquellen wie BAföG, Stipendium, Jobben und Unterstützung durch die Eltern decken Studienkredite, -darlehen und Bildungsfonds Lücken ab, die anders nicht zu schließen sind. Die höchst unterschiedlichen Durchschnittssummen der monatlichen Auszahlungen (zwischen 170 € und 800 €) zeigen, dass viele Studierende nur eine Zusatzfinanzierung benötigen und zu Recht nach dem Prinzip „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ vorgehen.
Am stärksten nachgefragt werden die Studienbeitragsdarlehen der Länder. Allein in Nordrhein-Westfalen nutzten im Jahr 2007 47.000 Studierende das Refinanzierungsangebot des Landes. Bei den bundesweiten Angeboten wurde der KfW-Studienkredit mit 18.000 Vertragsabschlüssen am häufigsten in Anspruch genommen.
Erste Marktbereinigungen sind bereits zu beobachten, einige kleinere lokale Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken haben im letzten Jahr ihr Angebot mangels Nachfrage eingestellt. Projektleiter Ulrich Müller: „Studierende bevorzugen offenkundig staatsnahe Anbieter, doch manche Banken und Bildungsfonds bieten weitergehende Möglichkeiten.“ Wer z.B. ein Studium im Ausland oder ein Zusatzstudium plant, sollte sicherstellen, dass der Anbieter dies ermöglicht. „Entscheidend ist eben nicht nur der Zinssatz“, so Müller. Dass sich gute Angebote durchsetzen, zeigt das Beispiel der Sparkasse Herford: Obwohl dort, abgesehen von einer Hochschule für Kirchenmusik, kein eigener Hochschulstandort in unmittelbarer Nähe vorhanden ist, kann die Sparkasse Herford auf fast 400 Vertragsabschlüsse seit 2005 verweisen. Dies verwundert nicht, da das Angebot 2008 als einziges bundesweit in allen fünf vom CHE bewerteten Kategorien die Spitzenbewertung erhielt.
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| Verantwortlich beim Projektpartner |
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Marion Schmidt, Redakteurin, FTD - Redaktion Bildung |
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| Publikationen |
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| Müller, Ulrich; Langer, Markus F.: CHE-Studienkredit-Test 2008 - 34 Studienkredite, -darlehen und -fonds im Vergleich, CHE Arbeitspapier Nr. 108, Gütersloh, 2008, 55 Seiten, ISBN 978-3-939589-74-7, ISSN 1862-7188
 Summary
 Download:
 CHE Studienkredit Test 2008 AP108.pdf |
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Kontakt |
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News zum Projekt |
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