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Liebe Leserinnen und Leser,
nach der der Entscheidung des Bundesrates für das Nationale Stipendienprogramm und gegen die BAFöG–Änderung ist man hin– und hergerissen. Stipendienkultur hält in Deutschland Einzug, endlich gibt es Begabtenstipendien für Fachhochschulen – das sind große Chancen. Aber wenn die Stipendien nicht an die gehen, die aufgrund ihres sozialen Hintergrunds zögern ein Studium aufzunehmen, ist das Geld falsch eingesetzt. Und natürlich sind fundamentale Verbesserungen beim BAföG auch nötig, man kann nicht das eine Modell gegen das andere ausspielen. Ist es also nun ein (Teil–)Erfolg oder der falsche Schritt? Vermutlich wird sich das in der Handhabung durch die Hochschulen erweisen. Die haben es jetzt in der Hand, das Stipendienprogramm nicht als Subventionsprogramm für Reiche, sondern als wichtige Maßnahme der Zugangsgerechtigkeit zum Studium zu gestalten.
Lesen sie mehr dazu in dieser Ausgabe des CHEckpoints.
Ihr Frank Ziegele
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Am 9. Juli haben Bund und Länder gemeinsam das Nationale Stipendienprogramm beschlossen. Ab Herbst dieses Jahres sollen begabte Studierende mit monatlich 300 Euro gefördert werden. Die 300 Euro müssen zur Hälfte die Hochschulen von privaten Förderern einwerben, die andere Hälfte übernimmt der Bund. Die Förderung soll einkommensunabhängig vergeben werden. Auch soziale Aspekte wie bildungsferne Herkunft, Migrationshintergrund oder eine Behinderung sollen berücksichtigt werden.
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Geplant war für die Bundesratssitzung sowohl das Stipendienprogramm als auch die BAföG–Novelle zu beschließen. Letztere wurde nun vom Bundesrat an den Vermittlungsausschuss verwiesen. Die Änderung des BAföG sieht eine Erhöhung des BAföG–Bedarfsatzes um zwei Prozent und der Freibeträge um drei Prozent vor. Die Länder erwarten, dass die dadurch entstehenden Mehrkosten vom Bund übernommen werden.
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Nach der Bundesratssitzung zeigte sich der Präsident des Studentenwerks, Dobischat, enttäuscht von den Ergebnissen, "Das ist eine falsche Prioritätensetzung", kommentierte er die Verschiebung der BAföG–Erhöhung.
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Auch vom studentischen Dachverband fzs kam Kritik. Im Nationalen Stipendienprogramm sieht Vorstandsmitglied Florian Kaiser die Förderung einer kleinen Elite zu Lasten der Breitenförderung.
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Das CHE sieht in dem Nationalen Stipendienprogramm ein großes Potential, merkt jedoch an, dass die Hochschulen die zusätzlichen Gelder dafür nutzen sollten, Begabte aus bildungsfernen Schichten an die Universitäten zu holen.
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2009 in Deutschland rund 873 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren 51 000 oder 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Während die Zahl der geförderten Schüler um + 3,5 Prozent zunahm, wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gefördert (+ 7,8 Prozent). Den Anstieg der Gefördertenzahlen führt Destatis auf die Änderungen des 22. BAFö–Gesetzes zurück.
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Schavan erklärt zu der Veröffentlichung der Zahlen: "Jetzt muss die aktuelle BAFöG–Erhöhung schnellstmöglich in Kraft treten. Dafür brauche ich unbedingt die Mehrheit der Länder."
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Svenja Schulze wurde am 15. Juli zur neuen nordrhein–westfälischen Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung unter der Regierung der neu gewählten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ernannt.
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Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen sieht eine Gesetzesvorlage zur Abschaffung der Studienbeiträge noch in diesem Jahr vor. Die Hochschulen sollen Ausgleichszahlungen vom Land erhalten.
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BMBF: Haushalt erreicht mit 11,646 Milliarden Euro Rekordniveau – Schwerpunkte sind frühkindliche Bildung, Fachkräfte und Hochschulen
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Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur weiteren Öffnung der deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen für den europäischen Forschungsraum, zur Rolle der Fachhochschulen für den Hochschul– und Wissenschaftsstandort Deutschland und zur Förderung von Forschungsbauten
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NRW: Land hat mit Universitäten und Fachhochschulen
die Vereinbarungen zum Hochschulpakt II unterzeichnet. Hochschulen erhalten insgesamt 1,8 Milliarden Euro für 90.000 zusätzliche Studienplätze bis 2015
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Schleswig–Holstein: Medizin an der Universität zu Lübeck bleibt bestehen. Der Bund wird seine Finanzierung des Meeresforschungsinstituts GEOMAR in Kiel ausweiten, wenn dadurch das Land die weitere Finanzierung der Medizinischen Fakultät an der Universität übernimmt
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HRK sieht Risiken in der Fokussierung der EU–Forschungspolitik auf Leitthemen
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Neues HRK–Projekt: Beratung der Hochschulen in der zukunftsorientierten Lehre
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IHF–Bayern: Zwischenbericht zu neu eingeführten Bachelorstudiengängen liegt vor. Internetdarstellungen der Studiengänge oft unzureichend
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Professorin Dr. Dr. Sabine Kunst zur neuen Präsidentin des DAAD gewählt. Sie ist die Nachfolgerin von Professor Stefan Hormuth, der im Februar verstorben ist
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Peter Funke ist neuer Vizepräsident der DFG
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Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen verabschiedet Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten
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Universität Lübeck legt Studienfonds auf, der Studierende in finanziellen Nöten helfen soll. Geförderte Studierende zahlen nach dem Studium zurück
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Zahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen gestiegen. Ende 2009 waren laut Statistischem Bundesamt 18,3 Prozent der Professorenschaft weiblich
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Im Studienjahr 2008/2009 sind mehr Studierende als je zuvor mit Erasmus im Ausland gewesen. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Zahl um 8,5 Prozent gesteigert werden auf knapp 200 000, berichtet die Europäische Kommission
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"Wissenschaft weltoffen 2010" von DAAD und HIS: Mehr ausländische Studienanfänger und Doktoranden an deutschen Hochschulen
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CHE–Forum "Kosten–/Leistungsrechnung, Trennungsrechnung, Vollkostenrechnung: Antworten auf aktuelle EU–Anforderungen" am 12. November 2010 in Kassel
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Diversity Management am Kap und in Deutschland – Südafrikanischer Gastwissenschaftler bei CHE Consult
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Der HRK–Senat will einen Trägerverein für eine Akademie für Lehre und Lernen gründen, dessen ordentliche Mitglieder die HRK–Mitgliedshochschulen sein sollen. Am 10. Juni 2010 hatten die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder einen Qualitätspakt vereinbart, der aus Sicht der HRK am besten von einer Akademie für Lehre und Lernen umgesetzt werden kann. Die Lehre an den Hochschulen soll im Rahmen eines Antragsverfahrens gefördert werden. Die Auswahl soll wissenschaftsgeleitet erfolgen. Die Hochschulen identifizieren sich in hohem Maß mit dem Ziel, Lehre und Studium stärker in den Fokus zu rücken. Sie gründen den Verein, um die Verantwortung für den Erfolg des Vorhabens übernehmen zu können", erläuterte HRK–Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel.
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Nach Ansicht der HRK muss das System der Qualitätssicherung und –entwicklung in Deutschland auf neue Grundlagen gestellt werden. Die HRK schlägt deshalb ein "Institutionelles Audit" vor, in dem begutachtet wird, ob die Strukturen und Prozesse einer Hochschule geeignet sind, die von ihr selbst gewählten Qualitätsziele in Lehre und Studium zu erreichen. Die Audits sollen nach international anerkannten Evaluationsprinzipien durchgeführt werden und die Hochschulen dabei unterstützen, ihre Aufgaben in Studium und Lehre einschließlich der Bezüge zur Forschung und zu den unterstützenden Services besser wahrzunehmen. Es soll ein "Qualitätssiegel" vergeben werden, das als Nachweis für die hohe Qualität der Lehre und deren wirksame laufende Weiterentwicklung im Wettbewerb der Hochschulen untereinander eine wichtige Rolle spielen könnte.
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Um Ideen zu entwickeln, wie man manche Schwachstellen an den europäischen Hochschulen ausbessern kann, haben sich europäische Hochschulexperten, unter anderem Frank Ziegele vom CHE, in Brüssel getroffen. Unzureichende Maßnahmen im Umgang mit der Vielfalt der Studierendengruppen, zu wenige Kooperationen auf nationaler Ebene und zwischen Forschung, Lehre und Wirtschaft und die zu hohe Abwanderung von wissenschaftlichem Personal zählen zu den Hauptproblemen. Die Ergebnisse wurden in einem Manifest dokumentiert und als Empfehlungen der europäischen EU–Kommissarin für Bildung, Kultur und Jugend, Androulla Vassiliou, vorgelegt. Diese plant, die angesprochenen Aspekte mit in die "Europa 2020"–Strategie einzubauen.
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Die Projektpartner des U–Multirank–Projekts (CHE, CHEPS, CWTS, INCENTIM, OST) entwickeln mit Unterstützung der EU ein Konzept für ein multidimensionales globales Hochschulranking und testen die Machbarkeit mit ausgewählten Pilothochschulen. Nach Abschluss der ersten Analysephase liegt nun ein Zwischenbericht vor, der existierende Rankings detailliert analysiert und aus dieser Analyse Designprinzipien für einen alternativen Ansatz ableitet.
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Der vollständige Bericht kann von der U–Multirank–Projektseite heruntergeladen werden.
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Der Stifterverband unterstützt acht Hochschulen im Benchmarking Club der Initiative "Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance" mit jeweils 25.000 Euro . In den kommenden zwei Jahren sollen die Hochschulen in dem Benchmarking–Club die Qualitätsstandards für ein Diversity–
Auditierungsverfahren erarbeiten, das sie im Zuge des Prozesses selbst durchlaufen. Die Arbeit wird von CHE Consult koordiniert und operativ begleitet. Das Projekt wird zusätzlich unterstützt von der Otto–Wolff–Stiftung.
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"In diesem Auditierungsprozess geht es vor allem darum, den Blick für die Vielfalt der Studierenden zu schärfen, die Potentiale und Chancen darin zu erkennen und Unterschiede, anders als bisher, nicht immer nur als Ausdruck von Defiziten zu interpretieren. Zugleich wollen wir aber auch Hemmnisse und Barrieren identifizieren und die Hochschulen dabei unterstützen, die für sie passgenauen Veränderungsmöglichkeiten auszuloten und adäquate Maßnahmen umzusetzen", so Projektleiterin Dr. Daniela De Ridder von CHE Consult. Der produktive Umgang mit Vielfalt, davon sind die Verantwortlichen des Vorhabens überzeugt, müsse angesichts der veränderten Studierendenpopulationen ein Qualitätsmerkmal profilierter Hochschulen sein.
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Spezielle Forschungsprofessuren, bessere Kooperationen mit Universitäten, Ausweitung der Studienprogramme und vereinfachte Möglichkeiten für Fachhochschulabsolventen an einer Universität zu promovieren sind die Aspekte, die sich nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrats an den Fachhochschulen verbessern sollten. Betont wurde aber auch, dass es nicht das Ziel sei, die verschiedenen Hochschultypen anzugleichen, sondern vielmehr eine funktionale Differenzierung. Das Promotionsrecht soll weiter allein bei den Universitäten bleiben.
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HRK–Präsidentin Wintermantel unterstützt die Vorschläge und zieht Parallelen zu den Empfehlungen vom HRK–Senat einige Tage zuvor. Beide wollen den Europäischen Forschungsraum stärken und mehr ausländische Forscher nach Deutschland holen. Ähnlich seien auch die Überlegungen des Wissenschaftsrats Kooperationsplattformen zu erstellen und die Idee der HRK sogenannte Forschungskollegs einzurichten. Beide Konzepte sollen die Kooperation zwischen den verschiedenen Hochschultypen verbessern.
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Wissenschaftliche Analysen und empirische Erkenntnisse standen bisher weniger im Vordergrund bei der Diskussion zu dem Thema Bologna–Reform. Diese Lücke soll eine Tagung am 13./14. Dezember 2010 in Berlin schließen, zu der das CHE gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einlädt. Unter dem Titel "Der Bologna–Prozess auch Sicht der Hochschulforschung – Analysen und Impulse" werden aktuelle Forschungsergebnisse zu dem seit rund zehn Jahren laufenden Prozess vorgestellt und mit praxisrelevanten Fragestellungen verbunden. Ziel der anderthalbtägigen Veranstaltung ist es, aus Forschungsergebnissen Schlussfolgerungen für die Gestaltung eines weiterentwickelten "Bologna 2.0" zu ziehen.
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Unter dem provokanten Titel "Nur die Harten komm‘ in‘ Garten?" veranstaltet CHE Consult eine Tagung, die die Veränderungen für die Hochschulen durch eine sich wandelnde Studierendenschaft beleuchtet. Mit Expertinnen und Experten aus dem In– und Ausland werden in drei Sessions internationale Erfahrungen diskutiert und innovative Projekte an deutschen Hochschulen vorgestellt. Dabei geht es um Vielfalt und Qualität in der Betreuung sowie in der Lehre. Es wird diskutiert, welche Veränderungen in der Hochschule nötig sind, damit sich auch die Strukturen den aktuellen Anforderungen anpassen. Die Tagung findet am 21. und 22. Oktober 2010 im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt.
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10 Jahre Hochschulkurs – 10 Prozent Rabatt!
Die nächste Veranstaltung:
9./10. September 2010: Strategieentwicklung für Hochschulen und Fakultäten: von der Konzeption zur Umsetzung
Ort: Hotel Dietrich–Bonhoeffer–Haus, Berlin
Referent(inn)en: Dr. Britta Behm (Projektmanagerin, CHE Consult GmbH, Gütersloh) und
Dr. Christian Berthold (Geschäftsführer, CHE Consult)
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Das Hochschulkursprogramm für das Sommersemester 2010 finden Sie unter
www.hochschulkurs.de |
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Ein Chemie–Professor in Maryland hat eine Formel entdeckt mit der man die perfekte zweite Tasse Kaffee herstellen kann. Denn wer kennt das nicht – die zweite Tasse aus einer Filtermaschine ist immer schwächer als die erste und damit weniger "effektiv". Mit einfachem Schütteln der Kanne ist es jedoch nicht getan. Um zwei homogene Tassen des Wachmachers zu produzieren braucht man eine Kanne Kaffee und zwei gleich große Tassen, A und B benannt. Nun muss man vier gleich große Schlucke in der Reihenfolge ABBA auf die Tassen verteilen und erhält zwei relativ gleich starke Kaffee. Wem das noch nicht angeglichen genug ist, dem empfiehlt der Wissenschaftler 16 Schlucke in der Reihenfolge ABBABAABBAABABBA auf die Tassen zu verteilen. Das ist dann aber wohl endgültig nur noch etwas für echte Kaffee–Fanatiker.
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Redaktion:
Britta Hoffmann–Kobert
Nina Kothy
Wir freuen uns über Anregungen oder Kommentare: mailto:che.ckpoint@che.de
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