CHE-Arbeitspapier zeigt: Benchmarking von Fakultäten als Teil eines QualitätsmanagementsBenchmarking kann auch ein Bestandteil eines Qualitätsmanagements einer Fakultät sein. Das ist eines der Ergebnisse eines Benchmarking-Prozesses, dem sich die Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig gemeinsam mit Partnerfakultäten der LMU München, der WWU Münster und der Universität Hamburg unterzogen hat. Dabei haben sich nicht die vollständigen Fakultäten, sondern Institute aus den Fakultäten dem Vergleich geöffnet. Das CHE hat das Benchmarking-Projekt begleitet. Zweck des Benchmarking ist es, aus einem Vergleich von Daten und Indikatoren auf die guten Ergebnisse aufmerksam zu werden und die Prozesse, die zu einem guten Ergebnis geführt haben, zu analysieren und möglicherweise zu adaptieren. Die Universität Leipzig hatte im Rahmen ihrer Bemühungen um ein Qualitätsmanagement Indikatoren für die Bewertung der Lehre, der Forschung und des Studiums entwickelt. Diese Indikatoren lassen sich aber nicht innerhalb der Universität zwischen Fakultäten, sondern nur an Fakultäten oder Fächern an anderen Hochschulen vergleichen und bewerten. Daher wurden Partner gesucht, um diese Indikatoren durch geeignete Daten zu beschreiben und die Ergebnisse zu bewerten. Mit den oben angeführten Hochschulen haben sich Partner aus den Sozialwissenschaften (Soziologie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft) verschiedener großer Universitäten gefunden, die für den Vergleich und die Bewertung freiwillig ihre Daten gegenseitig zur Verfügung gestellt haben. . Ergänzend haben die Partner im Benchmarking auch eine Befragung der Studierenden durchgeführt.
In dem beigefügten Projektbericht sind die methodischen Fragen des Benchmarking, die Findung und Beschreibung der Indikatoren und Hinweise zu dem Projektverlauf enthalten. Ausgespart wurden allerdings die Daten und Bewertungen zu den einzelnen Indikatoren. Das Benchmarking wird dann besonders fruchtbar, wenn es in einer zwischen den Partnern offenen, aber nicht öffentlichen Diskussion geführt werden kann. Daher sind auch in diesem Bericht die einzelnen Daten vertraulich gehalten. Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation. |