Tagung „Aber bitte mit Familie – Hochschulen im Wandel“ präsentiert best practice-ErgebnisseWas tun Hochschulen, die ihre Familienfreundlichkeit verbessern wollen? Acht Hochschulen, die im Mai 2008 beim Wettbewerb „Familie in der Hochschule“ ausgezeichnet worden sind, präsentieren am 15. und 16. März 2010 im Berliner Harnack Haus ihre Erfahrungsberichte und Ergebnisse, die auch an anderen Hochschulen Schule machen könnten. Initiiert wurde das Programm von der Robert Bosch Stiftung, dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder sowie dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Bei der Tagung „Aber bitte mit Familie – Hochschule im Wandel“ stehen die Themen Studieren, Forschen und Arbeiten mit Kindern an Hochschulen im Fokus. Dabei geht es um die Kernfrage, wie Familie, Studium und Karriere unter einen Hut zu bringen sind. Dazu bedarf es eines Kulturwandels, aber auch konkreter Instrumente. Kinderbetreuung – die übrigens auch für die Kinder von Gästen dieser Tagung vorgehalten wird – ist dabei zwar das bekannteste, wahrlich aber nicht das einzige Instrument, das zur hochschulischen Familienfreundlichkeit beiträgt: Handreichungen und Praxisberichte zu Auslandstudium mit Kind, interaktive Praktikumsexperimente für Schwangere und stillende Mütter, Familienfreundlichkeit und interne Finanzanreizsysteme („LOM“), Teilzeitstudium oder Sonderstudienpläne für Eltern, Dual Career Services, Family-Welcome-Centres, Orte für Familien und viele weitere Themen werden bei der Tagung vorgestellt. Die Hochschulen präsentieren zudem ihre Ergebnisse bei einer die Veranstaltung begleitenden Ausstellung und stehen für Rückfragen zur Verfügung.
Auch auf die Key-Notes namhafter Vertreter/-innen aus Wissenschaftsorganisationen, Politik und Hochschulen sowie auf anregende Diskussionen dürfen sich die Teilnehmer/-innen freuen.
Weitere aktuelle Informationen zum best practice-Club, zum Veranstaltungsprogramm und zur Tagungsanmeldung finden sich ab Januar 2010 unter www.familie-in-der-hochschule.de und auf dieser Seite.
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