CHE
     
     
     
CHE Centrum für Hochschulentwicklung:
unabhängig, kreativ und umsetzungsorientiert
 
 
     
Über uns
Themen
Personen
Projekte
Publikationen
Veranstaltungen
Zur Sache
 
  Klaus Landfried
 
  Ulrich Schreiterer
 
  Thomas Straubhaar
 
  Detlef Müller-Böling
 
  August-Wilhelm Scheer
 
  Frans Van Vught
 
  Peter Mayer
 
  Alex Usher
 
  Ernst Buschor
 
  Hans N. Weiler
 
  Wenzel Matiaske / Gerd Grözinger
 
  Drew Gilpin Faust
 
  Jamil Salmi / Roberta M. Bassett
 
  Alexander Dilger
 
  Kernthesen der Beiträge

Weiter zu Google

Sitemap

  Dialog  
Archiv
CHEck up
CHEckpoint
RSS
  Presse  
Logo
Pressemitteilungen
  Kontakt  
Datenschutz
Impressum
Kontakt
 

Zur Sache

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die globale Wirtschafts- und Finanzkrise beherrscht die Schlagzeilen. Der Umgang mit ihr ist aus zwei Gründen so kompliziert:

  • In modernen Ökonomien hängt fast alles mit allem zusammen; Wirkungen an einer bestimmten Stelle pflanzen sich vielfältig in Volkswirtschaften fort.
  • Diese komplexen Zusammenhänge machen einerseits Ausgang und Dauer der Krise ungewiss und führen andererseits dazu, dass die Effekte bestimmter Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise kaum kalkulierbar sind.

Dies gilt auch für den Hochschulbereich: Unzweifelhaft werden Wirkungen bei den Hochschulen ankommen, und das in vielfältiger Form, aber ohne derzeit klar zu wissen welche. Erfahrungen aus anderen Krisen geben Anhaltspunkte dafür, dass und wie sich Symptome wirtschaftlicher Schwächephasen im Hochschulbereich niederschlagen könnten:

  • Positive Wirkungen von Konjunkturprogrammen wurden mit einiger Verzögerung durch Konsolidierung überschuldeter Haushalte und Sparmaßnahmen im konsumtiven Bereich wieder aufgehoben.
  • Die Drittmitteleinnahmen der Hochschulen sind mit der schwierigen Ertragsentwicklung privater Geldgeber zurückgegangen.
  • Ein rückläufiges Ausbildungsplatz- und Beschäftigungsangebot hat in der Vergangenheit zu höheren Studienbewerberzahlen und einer längeren Verweildauer an der Hochschule geführt. Studiengänge, die einen vermeintlich sicheren Arbeitsplatz versprachen, etwa als Lehrer/in oder in der öffentlichen Verwaltung, hatten Hochkonjunktur.
  • Als Chance haben sich Wirtschaftskrisen für den Hochschulsektor jedoch insofern erwiesen, als sie Ihren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellenwert als wichtiger Impulsgeber für neues Wachstum verbessern konnten. Dazu bedarf es ggf. auch inhaltlicher Innovationen in Studienprogrammen und Forschungsprojekten.

Was sollte man in dieser Situation tun? Auf keinen Fall jammern, schwarzmalen oder untätig zuschauen. Stattdessen gilt es zu versuchen, realistische Szenarien für die Folgen der Krise im Hochschulbereich zu entwickeln und auf dieser Basis bereits jetzt Maßnahmen für Hochschulen und Politik vorzuschlagen. Noch fehlt es dafür an überzeugenden Antworten, aber wir haben eine Reihe ausgewählter (inter-)nationaler Expert/innen aus dem Hochschulbereich gebeten, ihre Sicht auf aktuelle Entwicklungen darzulegen und mögliche Konsequenzen zu prognostizieren. Mit diesen Denkanstößen möchten wir zur Diskussion über geeignete Konzepte und Maßnahmen in der Krise anregen.

Wir laden Sie ein, die Standpunkte der Expert/innen zu kommentieren. Wenn Sie darüber hinaus auch einen Aspekt zum Thema beitragen möchten, schicken Sie uns Ihren Beitrag per E-Mail an Zur-Sache@che.de. Eine Veröffentlichung oder Kürzung der eingegangenen Beiträge behalten wir uns allerdings vor.

Ihr Frank Ziegele

  Druckversion 
Ansprechpartner
Frank Ziegele
Details Frank Ziegele
Telefon: (05241) 9761-24
Fax: (05241) 9761-40
E-Mail: Frank.Ziegele@
che-concept.de
 
Sekretariat:
Details Alexandra Tegethoff
Telefon: (05241) 9761-22

© CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2010